An einem regnerischen Maimorgen machen wir uns auf den Weg zum Straussenhof der Familie von Arb in Neuendorf. Die Klasse wurde mit Wortschatz zu Natur, Tieren und Bauernhof auf diesen Ausflug vorbereitet.

Frau von Arb begrüsst uns herzlich und wir besuchen gleich die stolzen Tiere. Es ist eindrücklich diese Körpergrösse zu sehen. Da es regnet, sind die Strausse ganz nass. Sie können im Gegensatz zu allen anderen Vögeln ihr Gefieder nicht trocken halten. Sie brauchen einen Unterstand. Wir erfahren auch, dass Strausse keine Zähne haben und deshalb alles ganz verschlucken. Dass sie auch kleine Steine zum Verdauen zu sich nehmen, hat uns überrascht. Frau von Arb füttert die Vögel mit geschnittenen Apfelstücken, damit die Tiere näher an den Zaun kommen.



Redwan beim Füttern mit der flachen Hand. Es braucht etwas Mut, da Strausse kräftige Tiere sind.

 

Strausse können mit ihren grossen Krallen an den Füssen sehr gefährlich sein. In der Natur können sie sich gut gegen grosse Raubtiere verteidigen.

Wir erfahren, dass weibliche Strausse (Hennen) etwa 50 – 80 Eier pro Jahr legen. Nicht aus allen schlüpfen Junge. Die meisten Eier werden zu Rührei, Kuchen, Teigwaren oder anderem verarbeitet. Ganze Eier können bei Familie von Arb gekauft werden. Ein leeres Straussenei ist eine tolle Dekoration.

 


Moti und Rebeka auf Tuchfühlung mit Frau Strauss.

 



Panagiotis mit einem vollen Straussenei, welches etwa 1,5 kg schwer ist. Die Schale muss man aufbohren, sonst kann man es fast nicht in die Pfanne hauen.

Frau von Arb serviert uns eine Pfanne Rührei, damit wir probieren können wie es schmeckt. Das war sehr grosszügig und hat uns allen gemundet.

 


Die ganze Klasse nach dem Rühreischmaus.

 

Wir erhalten alle eine Straussenfeder geschenkt, welche wunderbar weich und sehr schön ist.

Einzig das Wetter hat nicht mitgespielt.
Wir kehren mit vielen positiven Eindrücken zum Schulhaus zurück.

Es hat aber trotz Regen allen grossen Spass gemacht.

 

Rita-Maria Weber, DaZ-Intensiv Neuendorf